Tschüss Facebook

Viele Menschen tun so, als wäre der jüngste Datenskandal bei Facebook eine besonders große Überraschung. Dies ist mitnichten der Fall. Dass man anhand von wenigen Likes sehr schnell sehr genaue Vorstellungen über die Wünsche, Einstellungen und politische Gesinnung eines Facebook Nutzers gewinnen kann, sollte keinen überraschen. Dass es Firmen gibt, die auf diese Art und Weise versuchen, mit Daten Geld zu verdienen, darf ebenfalls nicht wundern. Doch warum regen sich alle nun so auf?

Die Antwort darauf ist relativ einfach: Weil sich viele Menschen Sorgen um ihre Daten machen, jedoch nicht auf die Vorzüge von Facebook verzichten möchten oder können. Dies gilt auch für mich. Facebook war und ist für meine berufliche Tätigkeit ein wichtiges Marketinginstrument. Privat habe ich es eher selten genutzt. Ich gehe nicht davon aus, dass sich irgendjemand dafür interessiert, was ich heute Mittag essen möchte oder was ich von diesem oder jenem Produkt halte. Ich kenne so manchen Nutzer hier bei Facebook, der offenbar schon denkt, dass sich seine Umgebung für seine Essgewohnheiten interessiert.

Ich habe ich mich entschieden, meine privaten Facebook Aktivitäten bis auf weiteres ruhen zu lassen. Ich werde mich nach wie vor in den berufsrelevanten Gruppen herumtreiben, werde dort Ratschläge geben, und Informationen sammeln. Doch das soll es dann gewesen sein.

Für die meisten meiner Freunde auf Facebook wird es wohl auch kein großer Verlust sein, nicht alle sechs Monate einmal etwas von mir zu lesen. Wer dennoch informiert bleiben will, der kann sich solche Informationen über meine Blogseite holen oder mich auf Twitter besuchen. Jetzt wird so mancher sicherlich sagen, dass Twitter ja auch keinen Deut besser sei. In gewissen Grenzen stimmt dies auch. Aber das ist wohl bei allen Social Media Diensten der Fall. Was ich im Moment allerdings sehe, ist die Tatsache, dass, insbesondere in Deutschland, Facebook eine ähnliche Vormachtstellung im Social Media Bereich hat, wie dies zum Beispiel im Bereich der Betriebssysteme mit Windows der Fall ist. Also macht es Sinn, auch andere, alternative, Dienste zu nutzen und hier wäre Twitter eine gute Option.

Also, tschüss Facebook, zumindest im privaten Bereich und hallo Twitter und Blogseite.

https://twitter.com/HeikoReckert

https://heikoreckert.wordpress.com/

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Autor: Heiko Reckert

Journalist Autor Dozent in der Erwachsenenbildung

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