Und wieder der Geschirrspüler

Zuletzt habe ich an dieser Stelle darüber berichtet, dass das Warten auf einen Geschirrspüler zum Teil eine sehr langwierige Sache sein kann. Eigentlich war dann, knapp zwei Wochen nach der Bestellung, das Gerät endlich eingebaut. An der Formulierung merkt man schon, dass es damit nicht getan war.

Eigentlich hätte das Gerät nämlich nun die nächsten Jahre problemlos durchlaufen sollen, was aber nicht der Fall war. Genau sechs Tage nach der Installation pumpte das Gerät nicht mehr ordnungsgemäß ab, was wahrscheinlich an einem nicht ordentlich verlegten Abwasserschlauch liegt. Nun schwimmt eine ekelhafte Flüssigkeit am Boden des Gerätes, die sich nur von Hand abschöpfen lässt.

Also habe ich wieder bei der Firma angerufen, mir wurde auch zugesichert, sofort Kontakt mit der Auslieferung aufzunehmen, damit diese den Schaden beheben könne. Das war an einem Mittwoch. Am Montag darauf war noch gar nichts geschehen, nicht mal eine Kontaktaufnahme des Lieferanten. Erst eine lange und nicht mehr sehr wohlwollende Mail sorgte schließlich dafür, dass sich dann sowohl die Auslieferung als auch der Verkäufer bei mir meldeten und nun für den kommenden Donnerstag eine Reparatur zugesichert haben. Also heißt es wieder warten. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle.

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Warten Teil 2: Geschirrspüler

Es ist geschafft! Endlich ist die neue Spülmaschine da. Eigentlich hatten wir ziemlich genau vor einem Jahr erst eine neue Spülmaschine gekauft. Doch, wie das mit neuen Geräten so ist, manchmal passiert etwas, sie gehen kaputt, ohne dass man dafür die Garantie in Anspruch nehmen könnte. Selbstverschulden.

Eigentlich war die Spülmaschine sehr gut. Und natürlich habe ich zunächst versucht, sie reparieren zu lassen. Doch wenn eine Reparatur nur unwesentlich weniger als ein Neugerät kostet, und selbst dann nicht sicher ist, ob danach alles fehlerfrei funktioniert, dann greift man schon lieber einmal zu einem komplett neuen Gerät, auch wenn das alte gerade erst ein Jahr alt ist.

Und so habe ich am 28. Dezember 2018 die neue Maschine bestellt. Wie es der Zufall will, wurde die jetzt defekte Maschine auch genau am 28. Dezember bestellt, nur ein Jahr zuvor. Und im Jahr 2017 hat es gerade einmal zwei Tage gedauert, nämlich bis zum 30. Dezember und das Gerät war eingebaut. Nicht so jedoch im Jahr 2018.

Um etwas Geld zu sparen, hatte ich dieses Mal die Maschine bei einem anderen Anbieter bestellt, der erst seit wenigen Jahren auf dem deutschen Markt aktiv ist. Nun geht man ja davon aus, dass ein neuer Anbieter besonders an der Qualität seiner Dienstleistung arbeitet, um durch zufriedene Kunden neue Kunden gewinnen zu können. Das jedoch war ein Irrtum.

Die erste Meldung über die geschäftseigene App erhielt ich am 1. Januar, worin mir mitgeteilt wurde, dass der Auftrag bei der Auslieferung erfasst wäre, was, das stellte sich dann bald heraus, nicht heißt, dass das Gerät schon dort angekommen ist.

Die Auslieferung ist jedoch eine andere Firma. Diese gab nach telefonischer Rückfrage bekannt, dass sie das Gerät am 2. Januar erhalten habe. Am 3. Januar habe ich erstmals dort angerufen und nachgefragt, wo das Gerät denn inzwischen sei, was mir die sehr unfreundliche Dame am Telefon nicht mitteilen konnte. Sie wusste auch nicht mehr, als das, was mir die App schon gesagt hatte. Also wartete ich.

Ein weiterer Anruf am Montag, den 7. Januar brachte dann immerhin einen ersten Erfolg, denn das Gerät sollte nun am 8. Januar ausgeliefert werden. Man sagte mir, dass ich gegen 15:00 Uhr am Vortag, also am 7. Januar, einen Zeit erhalten würde, wann am Dienstag die Auslieferung bei mir ankäme. In der Tat kam auch um Punkt 15:00 Uhr diese Meldung und gab an, dass ich am Dienstag zwischen 14:20 Uhr und 16:20 Uhr mit der Lieferung rechnen könnte.

Doch dem war leider nicht so, denn am frühen Abend erhielt ich dann eine weitere Mail, worin mir mitgeteilt wurde, dass die Lieferung leider doch nicht am Dienstag erfolgen könne, weil das Gerät noch gar nicht an der niedersächsischen Auslieferung angekommen sei. Nun, letztlich ist es am Donnerstag, dem 10. Januar angekommen. Wohl bemerkt, im letzten Jahr hatte ich am 28. bestellt und dann 30. die Lieferung erhalten. Dieses Jahr hat es fast zwei Wochen länger gedauert.

Wie lange dauert es normalerweise bei euch, wenn ihr Küchengeräte bestellt? Hat schon mal einer zwei Wochen darauf warten müssen?

2019 beginnt mit WARTEN

Das Jahr 2019 hat mit warten begonnen. Zunächst einmal hieß es privat zu warten, auf unseren neuen Geschirrspüler. Bestellt am 28.12. soll er nun endlich am 10.1. ankommen. Der Austausch wurde nötig, da es einen Totalschaden an der Tür gegeben hatte und Bosch den Austausch der Scharniere und der Türinnenverkleidung preislich fast auf das Niveau eines Neugerätes Gesetz hat. Dass das Ganze nun so lange dauert, hatte keiner erwartet. Mehr dazu (die ganze Geschichte) dann in den kommenden Tagen.
Warten musste ich heute auch auf ein lange überfälliges Windows Update, das leider nie funktionierte, da das System sich an einem installierten Avira Antivir störte, das aber gar nicht mehr installiert war und dessen Reste sich auch mit dem hauseigenen Deinstaller und Reg-Cleaner nicht beseitigen ließen.
Heute schaffte die Neuinstallation des Antivir und danach sofortige Deinstallation endlich Abhilfe und nun, nach fünf Stunden Update, sieht es danach aus, dass das Update endlich beendet ist. Warten wir es ab. Hatte schon jemand Probleme mit Antivir?

Mal wieder der Facebook-Hoax: „Termin morgen !!! Alles, was Sie jemals gepostet haben…“

Es gibt eine Welt außerhalb von Facebook. Das kann man nicht oft genug schreiben. Zwar kann das auch auf anderen Seiten vorkommen, aber die Hoax-Postings sind auf Facebook schon sehr verbreitet. Gerade geht mal wieder diese Meldung rum:
„Die Verletzung der Privatsphäre kann gesetzlich bestraft werden.
HINWEIS: Facebook ist jetzt eine öffentliche Einrichtung. Alle Mitglieder müssen eine solche Notiz posten…“
Wie so viele andere Meldungen dieser Art, ist auch diese falsch. Die Verletzung der Privatsphäre ist natürlich strafbar, aber das ist sie auch ohne, dass man dieses Posting auf seiner Seite einfügt. Dass das Facebook aber sowieso egal ist, zeigt schon, wie das Unternehmen mit der DSGVO umgeht oder besser, wie es versucht sie zu umgehen.
Wer bei Facebook ist, sollte darum die Augen aufhalten, ob er nicht einem Hoax aufgesessen ist und im Zweifelsfall lieber einen Blick auf diese Seite werfen, wo man den Wahrheitsgehalt vieler Meldungen (und eben auch dieser) nachprüfen kann: https://www.mimikama.at/allgemein/facebook-ist-jetzt-eine-oeffentliche-einrichtung/
Bleibt wachsam.

Welchen Social Media Anbieter nutzt ihr 2019?

So, im neuen Jahr will ich versuchen, diese Blog-Seiten mal wieder etwas regelmäßiger zu füllen.

2018 war ein Jahr, das für mich den zeitweisen privaten Abschied von Facebook gebracht hat. Seit dem 4. April habe ich dort nur noch Postings in beruflichem Zusammenhang getätigt. Damals schrieb ich auf Facebook:

„Tschüss Facebook (zumindest im privaten Bereich)

Viele Menschen tun so, als wäre der jüngste Datenskandal bei Facebook eine besonders große Überraschung. Dies ist mitnichten der Fall. Dass man anhand von wenigen Likes sehr schnell sehr genaue Vorstellungen über die Wünsche, Einstellungen und politische Gesinnung eines Facebook Nutzers gewinnen kann, sollte keinen überraschen. Dass es Firmen gibt, die auf diese Art und Weise versuchen, mit Daten Geld zu verdienen, darf ebenfalls nicht wundern. Doch warum regen sich alle nun so auf?

Die Antwort darauf ist relativ einfach: Weil sich viele Menschen Sorgen um ihre Daten machen, jedoch nicht auf die Vorzüge von Facebook verzichten möchten oder können. Dies gilt auch für mich. Facebook war und ist für meine berufliche Tätigkeit ein wichtiges Marketinginstrument. Privat habe ich es eher selten genutzt. Ich gehe nicht davon aus, dass sich irgendjemand dafür interessiert, was ich heute Mittag essen möchte oder was ich von diesem oder jenem Produkt halte. Ich kenne so manchen Nutzer hier bei Facebook, der offenbar schon denkt, dass sich seine Umgebung für seine Essgewohnheiten interessiert.

Ich habe ich mich entschieden, meine privaten Facebook Aktivitäten bis auf weiteres ruhen zu lassen. Ich werde mich nach wie vor in den berufsrelevanten Gruppen herumtreiben, werde dort Ratschläge geben, und Informationen sammeln. Doch das soll es dann gewesen sein.

Für die meisten meiner Freunde auf Facebook wird es wohl auch kein großer Verlust sein, nicht alle sechs Monate einmal etwas von mir zu lesen. Wer dennoch informiert bleiben will, der kann sich solche Informationen über meine Blogseite holen oder mich auf Twitter besuchen. Jetzt wird so mancher sicherlich sagen, dass Twitter ja auch keinen Deut besser sei. In gewissen Grenzen stimmt dies auch. Aber das ist wohl bei allen Social Media Diensten der Fall. Was ich im Moment allerdings sehe, ist die Tatsache, dass, insbesondere in Deutschland, Facebook eine ähnliche Vormachtstellung im Social Media Bereich hat, wie dies zum Beispiel im Bereich der Betriebssysteme mit Windows der Fall ist. Also macht es Sinn, auch andere, alternative, Dienste zu nutzen und hier wäre Twitter eine gute Option.

Also, tschüss Facebook, zumindest im privaten Bereich und hallo Twitter und Blogseite.

https://twitter.com/HeikoReckert

Interessant ist, dass offenbar fast keiner meiner „Facebook Freunde“ andere Dienste außer Facebook und WhatsApp nutzt. Vielleicht noch Intergram, was aber eben auch zu Facebook gehört.

Leute, es gibt noch andere Soziale Netzwerke! Am bekanntesten ist wohl noch Twitter, wo ich seit letztem Jahr regelmäßig poste. Fragt sich, warum jemand bereit ist, sich so ganz auf einen Anbieter zu verlassen, wenn es noch Alternativen gibt. Bei Smartphones sehe ich noch ein, dass es entweder das eine Übel „Google“ oder das andere Übel „Apple“ sein muss, wenn man ein Smartphone haben möchte. Aber die Welt ist voll von Sozialen Netzwerken.

Schon mal #Telegram #Signal oder #Mood als Messenger benutzt? Kenn jemand #Threema? Und hat schon mal jemand einen Blick auf Dienste wie #Reddit geworfen?

Ich werde künftig ab und an wieder etwas bei Facebook posten, aber nur, um auf genau diese anderen Dienste aufmerksam zu machen. Es gibt eine Welt ohne den Giganten aus Menlo Park. Man muss sich nur trauen dorthin aufzubrechen.

DSGVO – Gilt ab heute – Update

Wer hat schon mal etwas von der Datenschutzgrundverordnung gehört?
Vor gut einem Jahr werden die meisten diese Frage wohl noch mit „Nein“ beantwortet haben. Seit Wochen geistert dieser Begriff aber durch die Medien. Meine Firma, das BSG-Institut, muss sich genauso an die DSGVO halten, wie ich als Journalist. Allerorts ist die Unsicherheit, was die neue Verordnung denn nun bedeutet recht groß. Fest steh, nicht nur große Unternehmen müssen sich darum kümmern. Ab heute werden sich auch so einige kleine Firmen fragen lassen müssen: „Was macht ihr mit unseren Daten?“
Welche Veränderungen müssen wir in unseren Datenbeständen aber nun vornehmen, bzw. hätten wir bis heute vornehmen müssen? Das ist gar nicht so einfach in einem Satz erklärt. Und selbst dieser Artikel hier wird nicht dazu ausreichen, allumfassend über dieses Thema zu informieren. Deswegen habe ich am Ende dieses Artikels noch eine Literaturempfehlung, die auf etwas über 60 Seiten genau informiert, was die neue Verordnung für uns bedeutet.
Als Kerninformation kann man jedoch festhalten, dass die neue Datenschutz Grundverordnung zunächst einmal für besseren Datenschutz sorgen soll. Zudem soll sie sicherstellen, dass immer transparent ist, wie wann und in welchem Umfang Daten verarbeitet werden. Das fängt mit der Zuständigkeitsverteilung bezüglich der Datenverarbeitung im Betrieb an, geht möglicherweise über die Einstellung eines Datenschutzbeauftragten, und hört noch nicht damit auf, dass Betriebe und Vereine ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten erstellen müssen.
Dort wird ganz genau aufgelistet und beschrieben, welche Daten, in welcher Art und Weise, von welchen Mitarbeitern, wo verarbeitet werden. Darüber hinaus gibt dieses Verzeichnis darüber Auskunft, an welche Stelle mögliche Daten an Dritte übermittelt werden. Gegebenenfalls sind dann mit externen Mitarbeitern einzelne Verträge zu schließen.
Doch damit noch nicht genug: Künftig muss sichergestellt sein, dass die Daten wirklich geschützt sind. Hierzu ist es unter Umständen notwendig, Laufwerke zu verschlüsseln, E-Mail Übertragung auf verschlüsselter Basis vorzunehmen (sofern dies nicht sowieso schon der Fall ist) oder weitere Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Zu den weiteren Sicherungsmaßnahmen gehört auch, dass nur Mitarbeiter die berechtigt sind, entsprechende Daten einzusehen, dies auch können. Geschäftliche Daten auf Privatrechnern oder Rechner, die für jeden zugänglich irgendwo im Betrieb stehen, sind natürlich nicht gestattet. Im Privatbüro sollen also ab sofort immer alles verschlossen sein, damit nicht zufällig die eigenen Kinder sehen, was sie nicht sehen dürfen oder der Hund gar etwas frisst, denn auch die Datensicherheit muss gewährleistet sein.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Datenschutz-Grundverordnung ist der Hinweis, dass die sogenannten Betroffenen, das sind die Personen, von denen wir Daten gespeichert haben, das Recht haben diese einzusehen, löschen zu lassen, oder entsprechend korrigieren zu lassen. Über dieses Recht muss entsprechend informiert werden. Diese Regelungen betreffen die Datenverarbeitung im Allgemeinen.
Besondere Regelungen für Internetangebote, sind aber ebenfalls zu berücksichtigen. Auch hierzu gibt es am Ende des Berichts einen Link.
Für kleine Unternehmen und Betriebe so wie auch für meine Frau und mich, bedeutet dies einen zum Teil erheblich größeren Arbeitsaufwand. Insbesondere da, wo Daten zum Teil auf privaten Computern gelagert wurden, was man sich im Vereinsbereich sehr gut vorstellen kann, könnte unter Umständen nun eine Änderung nötig sein.
Wie setzt ihr die Datenschutz-Grundverordnung um?

Und dann ist da noch die Sache mit den Messengern, die (ungefragt) Daten an den jeweiligen Anbieter weiterleiten. Handwerker, die nach wie vor mit Whatsapp arbeiten, machen sich wohl ab sofort strafbar. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man holt von allen Kunden eine Genehmigung ein, dass man deren Daten an Whatsapp (und Facebook) weiterleiten darf, auch dann, wenn diese gar keine Whatsapp haben, und löscht alle Kunden, die dies nicht unterschreiben, aus seiner Handydatenbank oder man verzichtet auf dieses Programm. Ich persönlich setze Whatsapp nur noch privat ein. Auf dem Diensthandy habe ich Telegram genutzt, was künftig auch problematisch werden dürfte, denn auch Telegram übermittelt ungefragt Daten. Allerdings kann man Telegram theoretisch auch ohne eine Telefonnummer vom PC aus nutzen und dabei dürften dann keine Daten übertragen werden. Seit dem 25.5. läuft darum auf meinem Telefon kein Telegram mehr. Aber den 26.5 werde ich auch meine dienstliche Nummer strikt von meiner privaten trennen.
Unproblematisch sind nach Angaben der Datenschutzexperten die Messenger Threema und Signal. Noch geheimer ist man mit Hoccer unterwegs. Setzt ihr eines dieser Programme ein?

So, zum Abschluss nun einige Links zum Thema:

Die „sicheren“ Messenger:
https://threema.ch/de
https://signal.org/
https://hoccer.com/de/

Ein Buch zum Thema:
https://www.amazon.de/Erste-Datenschutz-Grundverordnung-Unternehmen-Vereine-Sofortma%C3%9Fnahmen-Paket/dp/3406716628

Link der Deutschen Gesellschaft für Datenschutz für Betreiber von Internetseiten:
https://dsgvo-muster-datenschutzerklaerung.dg-datenschutz.de/

 

Datenschutz-Grundverordnung – Was ist das eigentlich?

regulation-3246979_1280Datenschutz-Grundverordnung, dieses Wort geistert in letzter Zeit vermehrt durch die Medien. Und fast überall ist zu lesen, dass diese neue Verordnung nicht nur große Firmen, sondern auch kleine Unternehmen und Vereine betrifft. Immerhin gilt die Verordnung bereits am dem 25. Mai 2018. Doch was sagt die neue Datenschutz-Grundverordnung aus? Welche Veränderungen müssen wir in unseren Datenbeständen vornehmen?
Das ist gar nicht so einfach in einem Satz erklärt. Und selbst dieser Artikel hier wird nicht dazu ausreichen, allumfassend über dieses Thema zu informieren. Deswegen habe ich am Ende dieses Artikels noch eine Literaturempfehlung, die auf etwas über 60 Seiten genau informiert, was die neue Verordnung für uns bedeutet.
Als Kerninformation kann man jedoch festhalten, dass die neue Datenschutz Grundverordnung zunächst einmal für besseren Datenschutz sorgen soll. Zudem soll sie sicherstellen, dass immer transparent ist, wie wann und in welchem Umfang Daten verarbeitet werden. Das fängt mit der Zuständigkeitsverteilung bezüglich der Datenverarbeitung im Betrieb an, geht möglicherweise über die Einstellung eines Datenschutzbeauftragten, und hört noch nicht damit auf, dass Betriebe und Vereine ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten erstellen müssen. Dort wird ganz genau aufgelistet und beschrieben, welche Daten, in welcher Art und Weise, von welchen Mitarbeitern, wo verarbeitet werden. Darüber hinaus gibt dieses Verzeichnis darüber Auskunft, an welche Stelle mögliche Daten an Dritte übermittelt werden. Gegebenenfalls sind dann mit externen Mitarbeitern einzelne Verträge zu schließen.
Darüber hinaus muss künftig sichergestellt sein, dass die Daten wirklich geschützt sind. Hierzu ist es unter Umständen notwendig, Laufwerke zu verschlüsseln, E-Mail Übertragung auf verschlüsselter Basis vorzunehmen oder weitere Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Zu den weiteren Sicherungsmaßnahmen gehört auch, dass nur Mitarbeiter die berechtigt sind, entsprechende Daten einzusehen, dies auch können. Geschäftliche Daten auf Privatrechnern oder Rechner, die für jeden zugänglich irgendwo im Betrieb stehen, sind natürlich nicht gestattet.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Datenschutz-Grundverordnung ist der Hinweis, dass die sogenannten Betroffenen, das sind die Personen, von denen wir Daten gespeichert haben, das Recht haben diese einzusehen, löschen zu lassen, oder entsprechend korrigieren zu lassen. Über dieses Recht muss entsprechend informiert werden. Diese Regelungen betreffen die Datenverarbeitung im Allgemeinen.
Besondere Regelungen für Internetangebote, sind aber ebenfalls zu berücksichtigen. Auch hierzu gibt es am Ende des Berichts einen Link.
Für kleine Unternehmen und Betriebe bedeutet dies einen zum Teil erheblichen größeren Arbeitsaufwand. Insbesondere da, wo Daten zum Teil auf privaten Computern gelagert wurden, was man sich im Vereinsbereich sehr gut vorstellen kann, könnte unter Umständen demnächst eine Änderung nötig sein.
Wie setzt ihr die Datenschutz-Grundverordnung um?

Ein Buch zum Thema:
https://www.amazon.de/Erste-Datenschutz-Grundverordnung-Unternehmen-Vereine-Sofortma%C3%9Fnahmen-Paket/dp/3406716628

Link der Deutschen Gesellschaft für Datenschutz für Betreiber von Internetseiten:
https://dsgvo-muster-datenschutzerklaerung.dg-datenschutz.de/