Mit Bite Away gegen Mückenstiche – Test Teil 1

Eine Stechmückenplage droht. Das zumindest behaupten diverse Medien dies, und in der Tat beschweren sich schon die ersten in meiner Familie über die ach so juckenden Stiche.

Geht es euch auch so wie mir? Ich habe seit Jahren das Gefühl, dass all die Salben und Gels, die man nach einem Stich auftragen kann, um den Juckreiz zu lindern, eigentlich nur eine Plazebo-Wirkung haben. Also habe ich heute mal etwas anderes versucht. Bite Away heißt der angebliche Wunderstick, der nur durch Wärme den Juckreiz reduzieren soll. Ich bin gespannt, ob es funktioniert. Die Erfahrungsberichte gibt es dann demnächst hier an dieser Stelle.

Vor der ersten Anwendung stand allerdings ein Test, ob das Gerät auch funktioniert, was, so berichteten mir Anwender, offenbar nicht bei jedem Gerät der Fall ist. Glück gehabt. Mein Testprodukt funktionierte ohne Probleme.

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Wer war der Beste?

Wer wird der neue Bundespräsident. Diese Frage ist noch lange nicht geklärt. Doch während noch über die Zukunft orakelt wird, fragt Statista nun: Wer war der beste Bundespräsident. Hier das Ergebnis. Wer war eure Nummer 1?

Infografik: Die besten Bundespräsidenten | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Sie kommen wieder… fragt sich nur wann

Sie kommen wieder, jedes Jahr. Die Rede ist von braunen »Trauerläufern« die jedes Jahr im August in Bad Nenndorf versuchen, bei einem Trauermarsch darauf aufmerksam zu machen dass… ja worauf eigentlich? Egal!
Da den zuletzt rund 200 Trauermarsch-Nazis immer auch gewaltbereite Gegendemonstranten gegenüberstehen, ist die Polizei jedes Jahr gefordert, ein Zusammentreffen beider Gruppe zu verhindern. Zwischen diesen beiden, jeweils auf ihre Art extremen Formationen, stehen jedes Jahr auch zahlreiche Nenndorfer Bürger, die mit Slogans wie »Bad Nenndorf ist bunt« den braunen Dreck vertreiben wollen.
Und jedes Jahr stellt sich die Frage: Muss das alles sein? Kann man 200 Nazis nicht den knappen Kilometer vom Bahnhof zum Winklerbad (ihrem Ziel in Nenndorf) laufen lassen? Warum ignoriert man sie nicht einfach, sondern schafft ihnen durch Behinderungen ihres Marsches, die für ein monatelang geplantes Polizeiaufgebot verantwortlich sind, unnötige Medienpräsenz und dem Steuerzahler somit immense Kosten?
»Weil wir zeigen wollen, wie bunt Nenndorf ist«, bekommt man dann stets zur Antwort. Ja, bitte, zeigt es. Aber dann nicht genau an diesem Tag. Es gibt noch viele andere Tage im Jahr, an denen man zeigen kann, wie bunt wir in Nenndorf sind. Und bunt sein, ist eben auch mehr, als nur eine Stunde lang Plakate in die Luft zu halten. Der Tag hat 23 weitere Stunden, um bunt zu leben. Die Woche hat sieben bunte Tage, es könnte zwölf bunte Monate mit 360 bunten Tagen geben. Das würde uns mehr helfen, als Kindergartenkinder, die noch gar nicht wissen, was ein Nazi ist, dazu zu bringen Plakate zu basteln, die sie nicht verstehen.
Warum ich gerade heute darüber schreibe? Nun, geplant war dieser Marsch 2016 für den Tag, an dem in der Nenndorfer Grundschule die Einschulung der Erstklässler stattfinden sollte. Darauf wurde der Einschulung um einen Tag verschoben und die Eltern planten ihre »Feiern« um. Nun scheint es (zumindest der NDR berichtete dies), dass die Demo nun ihrerseits verschoben werden soll. Jedes Jahr das gleiche Hickhack. Aber so kommt die kleine verschlafene Stadt Bad Nenndorf wenigstens einmal im Jahr in die Nachrichten. Ob wir uns das aber so gewünscht haben?

Und hier zwei Beiträge des NDR zum Thema:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Bad-Nenndorf-Nazi-Marsch-verschiebt-Einschulung,einschulung248.html

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Bad-Nenndorf-Brauner-Trauermarsch-verschoben,badnenndorf780.html

Eine App gegen die Angst?

So, ich bin bereit für die EM. Nicht, dass ich wirklich viel davon sehen würde, noch nicht mal im TV, denn am Sonntag, beim ersten Spiel der Bundeself bin ich noch zu Besuch bei Bekannten und beim letzten Vorrundenspiel trainiere ich Rettungsschwimmer bei der DLRG. Aber zumindest am 16. Juni gehört das TV-Gerät und die Fernbedienung mir. Das ist sicher… im doppelten Sinne sogar, denn vor dem eigenen TV muss man keine Angst vor Anschlägen haben. Angeblich haben die Franzosen das in ihrem Stadien auch nicht so sehr. Verwunderlich ist aber dennoch, dass es neben vieler Smartphone Apps, die über die aktuellen Fußball-Ergebnisse informieren, nun auch eine App gibt, die vor Anschlaggefahren warnen soll.
Die App ist für Android und iOS Telefone auf Französisch oder Englisch und im Store zu finden unter dem Namen SAIP, was die Abkürzung für »Système d’Alerte et d’Information des Populations« ist. Auf Deutsch heißt das so viel wie: System zur Alarmierung und Information der Bevölkerung.
Bei solchen Bedrohungen vergisst man nur zu leicht, dass es eigentlich um etwas ganz anderes geht. Was war das noch gleich? Ach ja, Fußball.

Nur mal schnell…

…die neue Version von Libre Office installieren. Das wollte ich gestern, nachdem mich mein Programm mitten in der Arbeit verlassen hat und ich ca. 20 Minuten Arbeit nochmals machen musste. Also: Schnell die Datei von der LibreOffice Seite herunterladen, dann auf die Datei „LibreOffice_5.0.6_Win“ doppelklicken und… die Installation bricht mit einem Fehler ab. Angeblich habe ich keine Admin-Rechte. Aber die Installationsdatei lässt sich nicht als Admin ausführen. Was also tun?

Die Lösung für alle die, die das gleiche Problem haben: Geht zum alten LibreOffice Odner im Verzeichnis Programme(x86) und löscht diesen mit Admin-Rechten. Dann das Windows System neu starten und die Installation erneut versuchen. Zumindest bei mir hat dieses Vorgehen geholfen.

Ach so, wer LibreOffice noch nicht hat, kann die kostenlose Datei hier herunterladen: https://de.libreoffice.org/

 

Modern oder diskriminierend? – Der Burkini

Zurzeit wird wieder einmal über das Verbot der „Ganzkörperbadebekleidung“ diskutiert. Nach Beschwerden von Besuchern hat man jüngt in Neutraubling ein „Burkini-Verbot“ ausgesprochen. Ist eine solche Entscheidung im Sinne der Freiheit oder ist sie diskriminierend? Die Diskussion ist nicht neu. Ich habe mich schon 2009 für mein Magazin „Bäder Sport Gesundheit“ mit dem Thema Burkini beschäftigt. Nachfolgend findet ihr den leicht bearbeiteten Bericht aus dem Jahr 2009, als das Thema schon genauso heiß diskutiert wurde, wie nun, sieben Jahre später.

Einige priesen ihn als die Wunderlösung, um auch Muslimen eine Teilnahme am Schwimmsport zu ermöglichen. Andere verteufelten ihn als tiefsten Ausdruck der Frauenfeindlichkeit und sprachen sich für ein Verbot aus. Die Rede ist vom „Burkini“ oder, um den englischsprachigen Oberbegriff für diese Badebekleidung zu gebrauchen, die „modest“ oder „full coverage swimwear“ also Ganzkörper Badebekleidung. Die kennen wir in anderer Form schon von den Weltmeisterschaften im Schwimmen, wo Ganzkörperanzüge mit spezieller Beschichtung neue Wunderzeiten ermöglichten. Das regte zwar auch viele Schwimmfreunde auf und nicht wenige sprachen sich für das Verbot dieser Bekleidung aus. Die Gründe der Ablehnung waren aber andere als etwa beim Burkini. Die neuen Anzüge machte durch ihre besondere Beschichtung schneller und ermöglichten so Fabelzeiten, die kein »nackter« Schwimmer erreichen konnte.

Der Burkini ist ein zweiteiliger Schwimmanzug mit einer integrierten Kopfbedeckung und erfüllt angeblich die Anforderungen des Hidschab, also der geforderten islamischen Körperbedeckung der Frau. Dabei ist strittig, welcher Art diese Körperbedeckung zu sein hat.
Der Hidschab wird im Koran an einigen Stellen im Sinne einer Trennwand erwähnt, nicht jedoch im Sinne eines Kleidungsstücks. Obwohl sich das Tragen des Hidschab nach Ansicht vieler Vertreter des Islam aus dem Koran nicht ableiten lässt und sich dort auch keinerlei Regeln, wie oder in welchem Ausmaß ein Kleidungsstück im Sinne einer Bekleidungsvorschrift zu tragen ist finden, wird der Hidschab in vielen Ländern gesetzlich gefordert. So stellen z.B. Saudi-Arabien und der Iran das Nichtragen unter Strafe. Frauen, die diese Kleiderregeln befolgen wollten, waren lange Zeit quasi vom Besuch einer öffentlichen Badeanstalt ausgeschlossen.
Der Burkini sollte seit einiger Zeit hier Abhilfe schaffen. Dabei ist der Begriff „Burkini“ ein Kofferwort aus Burka und Bikini. Einzelne Anbieter vertreiben Formen des Anzugs auch unter dem Begriff Veilkini (Schleier-kini). Anders als eine Burka, zeigt der Burkini aber deutlich mehr vom Körper und ermöglicht auch eine einfachere Bewegung. Auf der Seite http://www.splashgearusa.com/ finden sich einige Burkini-Fotos, zum Teil auch von Käuferinnen der Firma eingereicht. Insbesondere bei einigen Tauchfotos ist kaum ersichtlich, dass es sich überhaupt um einen Burkini handelt und nicht um einen Tauchanzug. Splashgear war so freundlich uns für diesen Bericht kostenlose Pressefotos zur Verfügung zu stellen. Allerdings fragte das Unternehmen zuvor nach, ob der Bericht das Thema auch ausgewogen behandelt. Zu groß war die Angst, auch für einen einseitig negativen Beitag noch die Bilder zu liefern.

Nicht unumstritten
Der Grund für die Sorge ist zu verstehen, denn der Burkini ist nicht überall unumstritten. 2009 bezog auch der Zentralrat der Ex-Muslime zu diesem kontrovers diskutierten Thema Stellung. Er  warnte vor einer Zulassung des „Burkini“ für muslimische Frauen in öffentlichen Bädern in Deutschland. „Wenn der Burkini in deutschen Bädern generell erlaubt wird, dann  stärkt dies nur die islamische Frauenfeindlichkeit“, sagte Zentralratsvorsitzende Mina Ahadi der „Leipziger Volkszeitung“. Ahadi  befürchtet, dass islamische Frauen sich dann bald nur noch im Ganzkörper-Badeanzug in öffentliche Schwimmbäder trauen.  „Damit haben wir dann das gleiche Problem, wie mit dem Kopftuch. Das ist das Gegenteil von Integration, wenn Frauen derart  öffentlich stigmatisiert werden,“ sagte sie gegenüber der Zeitung.
Der Zentralrat der Ex-Muslime schreibt in seiner Pressemeldung weiter:
Der Ganzkörper-Badeanzug sorgt gerade in Frankreich für einen öffentlichen Streit, nachdem ein Bademeister einer Muslima das Baden im Burkini aus hygienischen Gründen verboten  hatte. In Deutschland ist unter anderem in Berlin das  Baden im Burkini während festgelegter Frauenschwimmzeiten in den öffentlichen Bädern erlaubt. Die ursprünglich als Testphase bis Sommer angelegte Zulassung wird in Berlin nun verlängert, obwohl das Interesse der Muslime ausblieb. „Die Testphase für den Burkini ist ergebnislos beendet worden, da binnen sechs Monaten keine Dame kam, um im Burkini zu schwimmen“, teilte ein Sprecher der Berliner Bäderbetriebe mit. Dennoch werde man das Schwimmen im Burkini auch weiter tolerieren.
Das  fehlende Interesse wundert Ex-Muslima Ahadi  nicht. Die meisten islamischen Frauen würden auch weiterhin lieber im konventionellen Badeanzug Schwimmen gehen. „Leider dient aber der   Burkini einigen radikalen islamischen Organisationen als willkommenes Symbol, um ein politisches Schauspiel zu inszenieren. Diese Entmündigung von Frauen hat aber in einer aufgeklärten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nichts zu suchen“, so Ahadi weiter.
Der Zentralrat  der Ex-Muslime kritisiert zudem scharf, dass Schulen weiterhin Ausnahmen beim Schwimmunterricht für islamische Mädchen zulassen. „Es ist ein unfassbarer Skandal, dass in Deutschland islamische Eltern ihren Mädchen den regulären Schwimmunterricht verbieten und dies toleriert wird.“ Auch den Burkini als Kompromiss für eine Schwimmunterricht-Teilnahme lehnt Ahadi ab. „Wenn der Burkini zur Bedingung wird, dass Muslime ihren Mädchen den Schwimmunterricht erlauben, dann  ist der  Weg nicht weit zur nächsten Forderung nach geschlechtergetrennten Unterrichtsräumen. Das ist eine Spirale ohne Ende, die eine Geschlechterapartheid mitten in Deutschland möglich macht“, so Ahadi.

Hygiene kein Problem
Ganz so sieht man es an anderen Stellen allerdings nicht. Insbesondere die Frage der Hygiene beurteilt Joachim Heuser vom Bundesverband öffentlicher Bäder anders. In der „Augsburger Allgemeine“ vom 17. August 2009 sagt er, dies sei alles Unsinn. Badekleidung aus synthetischem Material stelle kein hygienisches Problem für die modernen Wasseraufbereitungsanlagen der Bäder dar, egal, wie lang diese sei. Das gelte sowohl für Badeshorts als auch für Burkinis.
Da Burkinis aus Lycra, also Elastan bestehen, also aus dem gleichen Material wie die meisten Badenazüge, sollte die Verschmutzung somit also auch nicht größer sein, als etwa durch die ungeliebten „Shorts“.

Urteil zum Schwimmbesuch
Im Bezug auf die Teilnahme islamischer Mädchen am Schwimmunterricht hat es inzwischen schon ein entsprechendes Urteil gegeben, dass das Tagen eines Ganzkörperschwimmanzugs als Möglichkeit sieht, trotz religiöser Regeln am Schwimmunterreicht teilzunehmen. In der Pressemeldung des Oberverwaltungsgerichts NRW vom 20. Mai 2009 heißt es dazu:

„Muslimische Mädchen im Grundschulalter haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Befreiung vom koedukativen Schwimmunterricht. Regelmäßig ist ihnen zumutbar, eine den islamischen Bekleidungsvorschriften entsprechende Schwimmkleidung zu tragen. Das hat der 19. Senat des Oberverwaltungsgerichts heute in einem Eilverfahren entschieden und damit einen gleichlautenden Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen bestätigt.
Die Eltern des Mädchens, das die Grundschule in Gelsenkirchen besucht, hatten beim Schulamt vergeblich die Befreiung ihrer Tochter vom Schwimmunterricht beantragt. Sie erklärten, sie befürworteten eine strenge Auslegung des Korans. Diese gebiete ihnen, Kinder schon ab dem 7. Lebensjahr vor sexuellen Versuchungen zu bewahren. Auch das Verwaltungsgericht lehnte die Befreiung ab, weil die Tochter sich durch entsprechende Schwimmbekleidung vor den Blicken anderer schützen könne. Hiergegen wandten die Eltern ein, der Schwimmanzug sauge sich mit Wasser voll und behindere ihre Tochter beim Schwimmen. Außerdem stelle er eine zusätzliche Gefahr für Leib und Leben dar.
Der Senat hat diese Einwände zurückgewiesen. Es sei inzwischen nichts Ungewöhnliches mehr, dass muslimische Frauen und Mädchen beim Schwimmen einen sog. Burkini trügen. Das gelte sowohl in islamisch geprägten Ländern als auch in Deutschland. Auch im Schwimmunterricht in der Grundschule sei den Mädchen das Tragen einer derartigen Schwimmbekleidung grundsätzlich zumutbar. Es sei geeignet, einen hier im Einzelfall auftretenden Glaubenskonflikt ohne Trennung der Geschlechter und ohne Befreiung zu bewältigen. Es sei auch nicht erkennbar, dass dies bei der Tochter der Antragsteller ausnahmsweise anders sei. Insbesondere bestehe bei ihr nicht etwa die Gefahr, wegen des Schwimmanzugs von Mitschülern gehänselt zu werden. Geschehe dies gleichwohl, sei es selbstverständlich auch im Schwimmunterricht die Pflicht der Lehrkräfte, auf diese Mitschüler mit dem Ziel pädagogisch einzuwirken, dem Mädchen verständnisvoll, tolerant und respektvoll zu begegnen.
Der Beschluss ist unanfechtbar (Az.: 19 B 1362/08).“

Dass man mit einem Ganzkörper-Schwimmanzug, sofern es sich nicht um die bekannten Schwimmanzüge für Leistungssportler handelt, schlechter bzw. langsamer schwimmt als mit einem normalen Badeanzug, ist sicherlich unstrittig. Insbesondere in der Schwimmausbildung fehlen hier aber noch statistische Aussagen, inwieweit ein Burkini daran hindert, das Schwimmen zu erlernen.

Entmündigung?
Im Raum stehen bleibt zweifellos die Frage, ob es konservative Moslems durch den Burkini nicht einfacher haben, ihre Frauen so zu „entmündigen“ bzw. in ein ungeliebtes religiöses Korsett zu drängen. Dies wird sicherlich in einigen Fällen so sein. Allerdings stellt sich auch die Frage, ob nicht viele Frauen (egal ob sie gezwungen werden Kleidung nach den Regeln des Hidschab zu tragen oder dies freiwillig machen) nur durch die neue Badebekleidung die Möglichkeit haben, an Schwimmveranstaltungen teilzunehmen.

In der Presse
Ist der Burkini also Zweck, wie es die Erfinderin des Burkini, eine in Australien lebende Libanesin, sagt, oder Zwang, wie der Zentralrat der Ex-Muslime es beschreibt?
International haben sich Zeitungen und Magazine immer wieder intensiv mit dieser Frage beschäftigt.
Für die Wochenzeitung „Die Zeit“ ist der Burkini in ihrer Ausgabe vom 19. August 2009 schlicht ein „Badeanzug aus Lycra, der nur Hände, Füße und das Gesicht frei lässt, nicht unähnlich den Bekleidungen der Wettkampfschwimmer und Surfer, nur verspielter.“ Dort versteht man  Frankreichs Diskussion um das Kleidungsstück offenbar nicht wirklich und auch der österreichische Standard nannte die „Aufregung“ der Franzosen in seiner Onlineausgabe eine „Sommerposse“.
Im Time Magazin vom September unternahm die Time Journalistin Azadeh Moaveni den Selbstversuch in Teheran unter Berücksichtigung der religiösen Regeln Joggen zu gehen, was sie dazu veranlasste doch lieber in den Bergen hiken zu gehen.
Fazit ihres Beitrages ist, dass es für religiöse muslimische Frauen nur zwei Möglichkeiten gibt, ihren Wunschsport auszuüben, ohne dabei religiöse Regeln zu verletzen. Entweder in Sportgruppen in denen nur Frauen aktiv sind, oder durch das Tragen entsprechender Bekleidung. So wäre es der Sprinterin Roqaya al-Ghasara aus dem Königreich Bharein bei den olympischen Spielen 2008 nicht möglich gewesen die 200 Meter zu laufen, hätte sie nicht einen Ganzkörperanzug getragen.

Integration nur ohne Burkini?
Eine völlige Integration, wie sie der Zentralrat der Ex- Muslime fordert, hieße zweifellos auf alle religiösen Kleidersymbole, also auch auf das Kopftuch zu verzichten. Dies wäre jedoch deutlich zu weit gegriffen, denn auch hier muss stets die Freiwilligkeit im Vordergrund stehen. Wer sich selbst, und nicht aufgrund sozialer Zwänge, dazu entscheidet entsprechende Kleidung zu tragen, dem muss dies auch freigestellt werden. Schließlich sind nicht nur religiöse Gründe der Grund, warum Frauen solche Bekleidung tragen. Sowohl Krebspatienten, die Sonnenlicht meiden müssen, als auch Menschen mit entstellenden Brandverletzungen nutzen den Burkini als Schutz. Nicht immer stehen also religiöse Zwänge hinter der Entscheidung für eine Ganzkörper Badebekleidung.
Doch genau dies herauszufinden ist das größte Problem und so wird der Burkini wie das Kopftuch noch lange ein Streitthema bleiben. Vielleicht sogar noch dann, wenn Ganzkörperanzüge zum Massenprodukt geworden sind.
Und bei aller Diskussion über die Unsinnigkeit dieser Badebekleidung darf nicht vergessen werden, dass vor 150 bzw. vor Jahren in Deutschland noch die Badebekleidung vorgeschrieben war, die den gesamten Körper bedeckte. Damals hat sich keiner darüber aufgeregt und zweifelsfrei war das Schwimmen mit diesen Kleidungsstücken deutlich schwieriger, als mit heutigen Burkinis.

Titelbild des Magazins Bäder-Sport-Gesundheit mit freundlicher Genehmigung der Firma Splashgear http://www.splashgearusa.com

Ärgerlicher Fehler im Windows 10 Startmenü

Wer viel schreibt, für den ist das richtige »Schreibwerkzeug« unerlässlich. Dazu gehörte früher eine gute Feder, später dann eine hochwertige Schreibmaschine und heute? Heute ist es der Computer, mit einer ergonomischen Tastatur, einem flimmerfreien TFT-Monitor und entsprechender Software. Für Vielschreiber, egal ob sie Romane, Sachbücher oder wissenschaftliche Arbeiten verfassen, ist das Programm Papyrus Autor die erste Wahl. Dazu werde ich demnächst etwas mehr schreiben.
Doch auch die beste Textverarbeitung ist nur so gut, wie das Betriebssystem, auf dem sie läuft und hier hatte ich in den vergangenen Wochen doch einige Probleme. Vor dem Schreiben steht erst eine Betätigung als Software-Admin.
So stürzte bei meinem Windows 10 relativ oft das Startmenü mit einer Fehlermeldung ab und ließ sich dann auch nach einem Neustart nicht wieder öffnen. Abhilfe schaffte hier zwar ab und an mal der eine oder andere Trick (Dropbox deinstallieren, Startmenü kurzfristig in den Tablett-Modus setzen und diverse andere Einstellungen ändern), doch führte offenbar immer ein anderer Weg zum Ziel, sodass ich nicht einfach stets die gleichen »Klicks« tätigen konnte, um mein Startmenü wieder zum Laufen zu bringen. Da  dieses Problem im Netz öfter beschrieben wird, scheint es ein generelles Problem zu sein. Allerdings taucht es offenbar nicht auf allen Systemen auf. Auf meinem Notebook und Desktop hatte ich diesen Fehler so massiv, dass ich nun als Alternative das Programm Start Menü Reviver einsetz. Meine Frau und auch die Kinder hatte das Problem bisher nicht.
Kennt von euch jemand dieses Verhalten? Wie waren eure Lösungen?
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für alle, die, um die nervige Meldung, dass man sich ab- und dann wieder anmelden soll, um den Fehler zu beheben (was nie zu Erfolg führte), wegbekommen möchten ohne sich an und wieder abzumelden. Startet den Explorer. Dann geht mit Strg, Alt und Enft in den Task Manager und wählt dort bei Explorer »neu starten«. So verschwindet zumindest die Fehlermeldung, wenn auch das Startmenü davon nicht wieder fehlerfrei läuft.